
Dieses Werk istSkulptur aus lackiertem StahlEtwa 15 × 16 × 13¾ ZollUnd wird in limitierten Auflagen präsentiert; währenddessen dreht sich seine jüngste Serie “Selbstporträt” weiterhin um die Beziehungen zwischen “Greifbarem und Ungreifbarem”, “Körper und Geist” und “Selbst und Bewusstsein”, wobei die Skulpturen dreidimensionale Praktiken darstellen, die sich aus diesen Konzepten entwickeln.
Wenn wir dieses Werk im Rahmen des Konzepts der “offenen Module” verstehen, ist sein hervorstechendstes Merkmal nicht, ob es einem Kopf ähnelt, sondern vielmehr, wie es…Hohle, durchdringende, freiliegende Grenzen und strukturelle LeerräumeIn seinem Künstlerstatement erwähnt Audu sein langjähriges Interesse am “Greifbaren und Ungreifbaren”, also an der Beziehung zwischen dem Greifbaren und dem Ungreifbaren, dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren. Das Künstlerprofil auf Artsy hebt zudem hervor, dass er sich wiederholt mit binären Konzepten wie “Form und Leere”, “Etwas und Nichts” sowie “äußerer und innerer Kopf” auseinandersetzt. In diesem Kontext wird die offene Stahlkonstruktion in *Selbstporträt 2* nicht bloß zur Formwahl, sondern zum Konzept selbst: Sie macht den “Kopf” nicht zu einer geschlossenen Einheit, sondern lässt vielmehr Kontur, Hohlraum und Innenraum des “Kopfes” gemeinsam das Werk konstituieren.
Das Bemerkenswerteste an dieser Arbeit ist ihre Behandlung von “Modulen” in...Open-Framework-EinheitAuf der offiziellen Website des Künstlers wird in Bezug auf die Serie “Selbstporträt” die Einschätzung der MoMA-Kuratorin Ugochukwu-Smooth C. Nzewi zitiert, wonach diese Werke aus “architektonischen Volumen” bestehen, die sich aus verschiedenen Teilen zusammensetzen, welche jedoch nahtlos durch weiße Linien verbunden sind. Diese Einschätzung ist besonders hilfreich, um *Selbstporträt 2* zu verstehen: Das Werk ist kein einzelner, gegossener Block, sondern eine Struktur aus mehreren Faltungen, Unterteilungen, Rahmen, Paneelen und Verbindungslinien. Die Teile sind klar voneinander getrennt, bewahren aber dennoch die Gesamtkontinuität; daher sind die “offenen Module” hier nicht einfach nur ausgehöhlte Räume, sondern vielmehr …Das Gesamtbild des Kopfes entsteht durch das Zusammenwirken mehrerer lokaler Komponenten.。
Aus formalsprachlicher Sicht liegt Audus Brillanz darin, dass er auf komplexe Details zur Darstellung von “Gesicht” oder “Gesichtszügen” verzichtet und stattdessen minimalistische geometrische Beziehungen nutzt, um die Existenz des “Selbst” anzudeuten. Sowohl die offizielle Website des Künstlers als auch Artsy betonen, dass sein Fokus nicht auf einem wörtlichen Selbstporträt liegt, sondern auf dem “immateriellen Selbst” – dem unsichtbaren, inneren Selbst. Dies verleiht der offenen Struktur von *Selbstporträt 2* eine tiefere Bedeutung: Die leeren Räume sind keine Abwesenheiten, sondern der Ort des “inneren Selbst”; der äußere Rahmen ist keine Kontur, sondern vielmehr der Rand des Bewusstseins, der sich vorübergehend manifestiert. Betrachter nehmen beim Betrachten des Werkes nicht nur einen Kopf wahr, sondern einen “Behälter des Bewusstseins”, der zwischen Substanz und Leere oszilliert.
Die Inspiration für die “offenen Module” in diesem Werk ist daher sehr deutlich. Traditionelle Bildhauerei erzeugt oft ein Gefühl von Gewicht durch massives Volumen, doch Osi Audu geht in „Selbstporträt 2“ den umgekehrten Weg: Er lässt die Kraft der Struktur aus … entstehen.Offene Grenzen, leere Innenräume, Verbindungen und Aufhängungen zwischen KomponentenDieser Ansatz lässt das Werk sowohl einer Skulptur als auch einem Gedankengerüst ähneln. Es geht nicht darum, den Raum auszufüllen, sondern vielmehr darum, den Raum in das Werk einfließen zu lassen und ihn Teil seines Inhalts werden zu lassen. Genau deshalb sind diese offenen Module dem Zustand des “Bewusstseins” näher als geschlossene Blöcke: sichtbar, aber nicht vollständig fassbar; greifbar, aber stets mit unsichtbaren Anteilen.
Im Kontext von Osi Audus gesamtem künstlerischen Schaffen stellt diese Skulptur kein Einzelwerk dar. Auf seiner offiziellen Website wird deutlich, dass sich seine Gemälde, Papierarbeiten, Garnarbeiten und Stahlskulpturen alle um dieselben Fragen drehen: Bewusstsein, Identität, die Dualität von Geist und Körper sowie die Beziehung zwischen dem Selbst und kulturellen Objekten. Die Skulptur ist dabei explizit eine dreidimensionale Weiterentwicklung der Schwarz-Weiß-Elemente und der einzelnen Akzentfarbe seiner Serie “Maskierter Kopf”. Anders ausgedrückt: *Selbstporträt 2* ist eine natürliche Erweiterung seiner flächigen geometrischen Formensprache hin zu einer räumlichen Struktur. Die ursprünglich auf Papier durch schwarze Flächen, weiße Linien, Konturen und Leerräume etablierten Beziehungen werden hier in eine reale Stahlkonstruktion, reale Grenzen und eine reale räumliche Durchdringung transformiert.
Betrachtet man es weiter aus der Perspektive von “Modulen”, so eignet sich *Selbstporträt 2* besonders gut als Vertreter offener Module, da es beides besitzt...Das Potenzial von sich wiederholenden KomponentenUnd es wurde erhalten.Die spirituelle Dichte eines einzelnen WerkesDas Medium des lackierten Stahls verweist auf seinen ausgeprägt industriellen, montageartigen und erweiterbaren Charakter. Dennoch vermeidet das Werk, zu einem kalten, unpersönlichen Industriebauteil zu verkommen, und verweist stattdessen beständig auf zutiefst humanistische Themen wie “Kopf”, “Bewusstsein” und “Selbst”. Das offene Modul ist somit weder eine rein technische Struktur noch bloß eine lyrische Skulptur, sondern vielmehr ein Vermittlungsmechanismus, der geometrische Abstraktion, räumliche Organisation und Reflexion der Identität miteinander verbindet.
Ordnen wir Osi Audu also dem Strukturtypus der “offenen Module” zu, so liegt die wichtigste Bedeutung von *Selbstporträt 2* darin, dass es zeigt, dass offene Strukturen nicht nur formaler Ordnung dienen, sondern auch psychologische und philosophische Inhalte transportieren können. Das Modul dient hier nicht der mechanischen Wiederholung, sondern ermöglicht es dem “Selbst”, sich auf eine offene, flexible und durchlässige Weise zu manifestieren. Es erinnert uns daran, dass es bei der Entwicklung offener Module nicht um die Aushöhlung des Volumens geht, sondern um das Ermöglichen von…Leere, Grenze, Verbindung, Durchdringung und KonzeptZusammen bilden sie die Struktur des Werkes. Osi Audu gelang es in diesem Werk, das offene Modul von einer geometrischen Form zu einer skulpturalen Sprache zu erheben, die sich mit Bewusstsein und Existenz auseinandersetzt.

Lektionen F2-27: Analyse der Werke von Osi Audu (Zum Ansehen und Anhören der Lesung klicken)
Diese bemalte Stahlskulptur misst ca. 38 × 41 × 35 cm und wird als limitierte Edition präsentiert. Seine jüngste Serie “Selbstporträt” setzt die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Greifbarem und Ungreifbarem, Körper und Geist sowie Selbst und Bewusstsein fort; die Skulptur selbst ist eine dreidimensionale Praxis, die diese Konzepte erweitert. Betrachtet man dieses Werk im Rahmen “offener Module”, so ist sein markantestes Merkmal nicht die Frage, ob es einem Kopf ähnelt, sondern vielmehr die Art und Weise, wie es durch Hohlheit, Durchlässigkeit, freiliegende Grenzen und strukturelle Leere entsteht. Audu erwähnt in seinem Künstlerstatement, dass er sich seit Langem mit dem “Greifbaren und Ungreifbaren” beschäftigt, also mit dem Verhältnis zwischen Greifbarem und Ungreifbarem, Sichtbarem und Unsichtbarem; die Künstlerbiografie von Artsy hebt zudem hervor, dass er sich wiederholt mit binären Konzepten wie “Form und Leere”, “Etwas und Nichts” sowie “äußerer und innerer Kopf” auseinandersetzt. In diesem Kontext wird die offene Stahlkonstruktion in *Selbstporträt 2* nicht bloß zur Formwahl, sondern zum Konzept selbst: Sie macht den “Kopf” nicht zu einer geschlossenen Einheit, sondern lässt vielmehr Kontur, Hohlraum und Innenraum des “Kopfes” gemeinsam das Werk konstituieren. Der bemerkenswerteste Aspekt dieses Werkes ist die Behandlung der “Module” als offene Rahmenelemente. Auf der offiziellen Website des Künstlers wird in Bezug auf die Selbstporträt-Serie die MoMA-Kuratorin Ugochukwu-Smooth C. Nzewi zitiert, die diese Werke als aus “architektonischen Volumen” zusammengesetzt beschreibt, “die aus verschiedenen Teilen bestehen, aber nahtlos durch weiße Linien verbunden sind”. Diese Einschätzung ist sehr treffend, um *Selbstporträt 2* zu verstehen: Das Werk ist kein einzelner, gegossener Block, sondern eine Struktur aus mehreren Faltungen, Unterteilungen, Rahmen, Paneelen und Verbindungslinien. Die Teile sind klar voneinander getrennt, bewahren aber dennoch die Kontinuität; daher sind die “offenen Module” hier nicht einfach nur ausgehöhlte Formen, sondern vielmehr mehrere lokale Komponenten, die gemeinsam das Gesamtbild eines Kopfes erzeugen. Aus formal-sprachlicher Sicht liegt Audus Brillanz darin, dass er auf komplexe Details zur Beschreibung von “Gesicht” oder “Gesichtszügen” verzichtet und stattdessen minimalistische geometrische Beziehungen nutzt, um die Existenz des “Selbst” anzudeuten. Sowohl die offizielle Website des Künstlers als auch Artsy betonen, dass er sich nicht auf ein wörtliches Selbstporträt konzentriert, sondern vielmehr auf das “immaterielle Selbst”, das unsichtbare, innere Selbst. Dies verleiht der offenen Struktur von *Selbstporträt 2* eine tiefere Bedeutung: Die leeren Räume sind keine Abwesenheiten, sondern der Ort des “inneren Selbst”; der äußere Rahmen ist keine Kontur, sondern gleicht der Grenze, an der sich das Bewusstsein vorübergehend manifestiert. Betrachter nehmen nicht nur ein Porträt wahr, sondern einen “Behälter des Bewusstseins”, der zwischen dem Physischen und dem Nichts oszilliert. Daher inspiriert dieses Werk eindeutig das Konzept der “offenen Module”. Traditionelle Bildhauerei erzeugt oft ein Gefühl von Gewicht durch Volumen, doch Osi Audu geht in *Selbstporträt 2* den umgekehrten Weg: Er lässt die strukturelle Kraft aus der Offenheit der Grenzen, der Leere im Inneren und der Verbindung und dem Zusammenspiel der einzelnen Elemente entstehen. Dieser Ansatz macht das Werk sowohl zu einer Skulptur als auch zu einem Denkrahmen. Es zielt nicht darauf ab, den Raum zu füllen, sondern ihn in das Werk einfließen zu lassen und ihn Teil seines Inhalts werden zu lassen. Genau deshalb sind solche offenen Module dem Zustand des “Bewusstseins” näher als geschlossene Blöcke: sichtbar, aber nicht vollständig fassbar; greifbar, und doch stets mit unsichtbaren Anteilen. Innerhalb von Osi Audus gesamtem künstlerischen Schaffen ist diese Skulptur kein Einzelfall. Auf seiner offiziellen Website wird deutlich, dass sich seine Gemälde, Papierarbeiten, Garnarbeiten und Stahlskulpturen alle um dieselben Fragen drehen: Bewusstsein, Identität, die Dualität von Geist und Körper und die Beziehung zwischen dem Selbst und kulturellen Objekten; während die Skulptur explizit eine dreidimensionale Version darstellt, die aus dem Schwarz, Weiß und der einzelnen Akzentfarbe seiner Serie “Maskierter Kopf” entwickelt wurde. Mit anderen Worten: *Selbstporträt 2* ist eine natürliche Erweiterung seiner flächigen geometrischen Sprache hin zu einer räumlichen Struktur. Die ursprünglich auf Papier durch schwarze Flächen, weiße Linien, Umrisse und Leerräume etablierten Beziehungen werden hier in eine reale Stahlkonstruktion, reale Grenzen und eine reale räumliche Durchdringung transformiert. Aus modularer Sicht eignet sich *Selbstporträt 2* zudem besonders gut als Repräsentant offener Module, da es das Potenzial besitzt, Komponenten zu wiederholen und gleichzeitig die spirituelle Dichte eines einzelnen Werkes zu bewahren. Das Medium des lackierten Stahls vermittelt eine klare industrielle, montageartige und erweiterbare Qualität, doch das Werk vermeidet es, zu einer kalten, unpersönlichen Industriekomponente zu werden, und verweist stattdessen konsequent auf zutiefst humanistische Themen wie “Kopf”, “Bewusstsein” und “Selbst”. Somit ist das offene Modul hier weder eine rein technische Struktur noch bloß lyrische Skulptur, sondern ein vermittelnder Mechanismus, der geometrische Abstraktion, räumliche Organisation und Identitätsreflexion miteinander verbindet. Wenn man Osi Audu also dem Strukturtypus des “offenen Moduls” zuordnet, liegt die wichtigste Bedeutung von *Selbstporträt 2* darin, dass es zeigt, dass offene Strukturen nicht nur formaler Ordnung dienen, sondern auch psychologische und philosophische Inhalte transportieren können. Das Modul dient hier nicht der mechanischen Wiederholung, sondern ermöglicht es dem “Selbst”, sich auf eine offene, flexible und durchlässige Weise zu manifestieren. Es erinnert uns daran, dass es beim offenen Modul in seiner vollen Reife nicht um die Aushöhlung des Volumens geht, sondern darum, Leere, Grenzen, Verbindungen, Durchlässigkeit und Konzepte zur Struktur des Werkes werden zu lassen. Osi Audu hat mit diesem Werk genau dies erreicht: die Weiterentwicklung des offenen Moduls von einer geometrischen Form zu einer skulpturalen Sprache, die Bewusstsein und Existenz thematisiert.
